Architekt und Planer - Warum?

Die in den letzten Jahren zunehmend sichtbare Verdrängung des Architekten aus dem Bau- und Planungsprozess führt zu deutlichen Verlusten in den Bautraditionen. Vordergründig ist dies herbeigeführt durch ein Überangebot von anonymen Fertigteil- und Massenproduktionen. Ein negatives Vorurteil liegt auch in dem Glauben begründet, dass der Architekt einfach nur viel Geld kostet und eingespart werden kann. Dies ist längst in beispielhaften Projekten von verschiedenen Planern wiederlegt worden. Bei jedem Bauvorhaben ist er der bessere Partner, um die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele der Bauherren unter Beachtung regionaler Gegebenheiten umzusetzen.

Wir als Planer sehen uns verpflichtet, die am Bau Beteiligten, in erster Linie natürlich den Bauherren, aufzuklären und zu beraten, wie Baustoffe und materielle Mittel besser und sparsamer eingesetzt werden können. Das Wissen über bauphysikalische Gesetze und Materialeigenschaften ist konsequent anzuwenden, um werthaltiges Bauen zu garantieren. Die Missachtung dessen ist in zahlreichen, unveröffentlichten Beispielen von durchfeuchteten Baukonstruktionen, Schimmelbildungen (hauptsächlicher Krankheits- und Allergieauslöser) und weiterer gravierender Baumängel sowie von Verlusten von Wohnraumqualität sichtbar.

Architektur entsteht nicht durch bewusstlose Übernahme von unbegründeten Forderungen der Bauindustrie und der Bauherren. Gute Architekturqualität entsteht durch eine kooperative Partnerschaft zwischen beratendem Architekt und unbefangenen Bauherren. Sie spiegelt das Lebensgefühl und die Selbstverwirklichung der Bauherren wieder. Nur eine individuelle Architektur kann zielgerichtet Kostenersparnisse und Eigenleistungen berücksichtigen bzw. steuern. In der Leistungsphase der Bauüberwachung werden die Qualität der Planung und das Durchsetzungsvermögen des Architekten gegenüber den Firmen deutlich sichtbar.

Planungsbüro für gesundes Bauen

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